Kunstschmied

Norbert Trösch

Schmiedemeister

Das Unternehmen

Ein Leben im Zeichen von Hammer und Amboss. Den Klang des Hammers, der auf glühenden Stahl trifft, hatte Norbert Trösch von Kindesbeinen an in den Ohren. Sein Vater war bereits Schmied, und so begann der junge Mann 1958 seine Lehre im elterlichen Betrieb. Nach der Meisterprüfung machte er sich 1968 selbständig. Mit dem Hausbau in Udenbreth richtetete er sich 1981 zudem eine eigene Schmiede ein. Seine kreative Ader, die schon immer in ihm geschlummert hatte, lebte er intensiver aus. Neben dem Beschlagen von Pferden nahm das Kunstschmieden mehr Raum ein – und so war Trösch mit seinen Werken auch bei etlichen Ausstellungen und Kunsthandwerker-Märkten vertreten.

Meisterhaftes

336 Lagen Stahl in einer Klinge. Mit dem Damastschmieden ist Norbert Trösch 1986 als Teilnehmer des Weltkongresses für Kunstschmiede in Aachen das erste Mal in Berührung gekommen. "Ich kam nach Hause und wollte das auch können", sagt der Kunstschmied. Heute gehört Trösch zu den Experten dieser Schmiedetechnik. Seine Messer mit Damastklingen finden Kunden in ganz Deutschland. Für den Damast werden weiche und harte Stahlsorten im Feuer verschweißt. "336 Lagen hat eine solche vier Millimeter dicke Klinge", sagt Trösch. Die weichen Lagen sorgen dafür, dass eine Klinge nicht bricht, die harten machen sie robust und schnittbeständig.